Warmes Haus und warmer Magen

Heute war es soweit: Ich habe das erste Mal die Heizung aufgedreht. Nachdem ich mich vorher schon in eine Wolldecke gewickelt hatte, war es nicht schwer mich von der Notwendigkeit von ein wenig Wärme im Haus zu überzeugen. Und nicht nur im Haus, auch im Magen wollte ich schon heute Vormittag unbedingt etwas Warmes haben. Und was würde den Herbst besser einläuten als Mamas Linsensuppe?! Gut, vielleicht eine Kürbissuppe – die gab es auch schon mehrmals die vergangene Woche, aber ich habe vergessen, darüber zu posten. Das wird sicher nachgeholt.

Für Linsensuppe sprach jedoch auch, dass im Kühlschrank 5 Karotten und eine Stange Lauch vom vorletzten Marktbesuch geradezu danach schrien (sprich, langsam gummiartig wurden), zu Suppe verarbeitet zu werden. Ich gebe zu, fotogen ist sie nicht, die Suppe, aber sie schmeckt ganz wunderbar und, ja, macht ein bißchen glücklicher an so einem grauen Tag. Genauso wie die Farbe auf dem Tisch.

Linsensuppe

Linsensuppe (ca. 4-6 Portionen)

400gr grüne Linsen
6 Möhren
1 Stange Lauch
2 große Zwiebeln
2 Knoblauchzehen, geschält
1/2 Knolle Sellerie
1 Stück Schinkenspeck
1,6 l Gemüsebrühe, heiß
1 EL Pfefferkörner, 2 Lorbeerblätter, getrockneter Thymian nach Geschmack
Senf, Essig (zum Servieren)

Linsen waschen und abtropfen. Zwiebeln, Möhren, Lauch und Sellerie kleinschneiden (Möhren und Sellerie allerdings nicht zu klein, da sie sonst zu stark verkochen). In einem großen Topf oder Schnellkochtopf Zwiebeln in Olivenöl und Butter anbraten, Möhren- und Selleriestücke dazu, ca. 5 Minuten weiterbraten, dann den Lauch hinzugeben. Nach weiteren 5 Minuten mit der heißen Gemüsebrühe auffüllen und die Linsen, den Schinkenspeck sowie die Knoblauchzehe hinzugeben; 2 Lorbeerblätter und die Pfefferkörner dazu geben und mit Thymian würzen.

Bei geschlossenem Deckel auf kleiner Hitze ca. 1 Stunde garen. Im Schnellkochtopf dauert es nur etwa 10 Minuten.

Der Schinkenspeck ist optional und gibt der Suppe eine wunderbare zusätzliche Würze. Ich koche deswegen eigentlich bei allen Suppen und Kohlgemüsen ein Stück Speck mit. Den kaufe ich beim Metzger schon auf Vorrat und am Stück, im Kühlschrank hält er sich bis zu 2 Wochen.

Vor dem Servieren pro Portion ca. 1 TL Senf mit etwas heißem Wasser vermischen und zusammen mit ca. 1 TL Essig unter die Suppe rühren. Nicht weglassen, Senf und Essig geben der Suppe erst den richtigen Kick!

Wer mag, kann natürlich ein Würstchen dazu essen – mir hat heute eine Scheibe Vollkornbrot mit Butter dazu geschmeckt.

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